Presse
„Die aus Bayern stammende 30- jährige Sopranistin mit beachtlichem künstlerischen Vorleben u. a. bei Harnoncourt besitzt bereits alle erwünschbaren Eigenschaften einer ausgereiften Sängerpersönlichkeit: Eine fast lieblich helle, flexible Stimme, die sie nach Bedarf auch perfekt abzudunkeln versteht, eine berührende Pianokultur, ein tolles Volumen und eine Aussprachedeutlichkeit, dass man das Textheft unbesorgt beiseite legen kann. [...]
Ihr Programm mit sorgsam ausgewählten Frühlings- und Blumenliedern von Schubert und Schumann ist Balsam auf die Seelen aller momentan Wettergeplagten, der großartig präsente Wolfram Rieger zaubert dazu Naturbilder samt Lerche aus dem Steinway. "Er ist’s" von Schumann nach Mörike stattet Karg mit strahlend sicheren Spitzentönen aus, in Schuberts "Viola" nach Schober erzählt sie wie in einer kleinen Theaterszene die Geschichte vom Schneeglöcklein so ausdrucksstark und anschaulich, dass man ihr noch stundenlang hätte zuhören können.“
Vorarlberg online, Fritz Jurmann, 17.05.2010 (Liederabend Schubertiade Hohenems)
„Als Norina, quirlig und sexy im Spiel, locker in der Stimmführung, aber mit dramatischem Kern, rückt die junge Christiane Karg auf in die Reihe erstklassiger deutscher Sopranistinnen.“
NMZ online, Peter P. Pachl, 01.02.2010 (Donizetti, Don Pasquale)
„Es gibt hauptsächlich einen Grund, die Aufführung zu besuchen: Christiane Karg. Eine Spur zu dramatisch, schlägt sie gerade aus diesem scheinbaren Mangel komisches Kapital. Christiane Karg als Norina ist die gute Nachricht der Aufführung und rückt – frisch ausgerüstet mit einer neuen CD bei Berlin Classics – endlich in die erste Reihe deutschsprachiger Sopranistinnen vor.
Die einzige Entdeckung des Abends bleibt – neben einem Donizetti-Meisterwerk, das so einfach nicht kleinzukriegen ist – die Sopranistin Christiane Karg.“
kulturradio, Kai Luehrs-Kaiser, (Donizetti, Don Pasquale)
„Die komponierten Pianopassagen gelingen besser. Die ariosen Szenen begleitet Barbacini behutsam, sie und insbesondere das Duett Norina und Ernesto kurz vor Schluss werden zu den Höhepunkten dieses Abends, der eine eindeutige Siegerin hat.
Die wunderbare Christiane Karg als Norina verfügt über einen Luxussopran. Glasklare Spitzentöne und eine samtweiche, gehaltvolle Mittellage lassen jeden Stimmfetischisten aufhorchen, Riesenbeifall und Bravos für sie.“
Die-Mark-Online, Harri Wangerin (Donizetti, Don Pasquale)
„Günter Papendell als zungenflinker und alerter Dr. Malatesta wurde nur noch übertrumpft von der so bildhübschen wie quirligen Christiane Karg, Norina. So lieblich ihre Stimme floss, so bitterböse konnte sie sein, eine wahrhaft glänzende betrogene Betrügerin.“
Neues Deutschland, Irene Constantin (Donizetti, Don Pasquale)
„Wenn in der Komischen Oper Belcanto auf den Spielplan soll, besteht die größte Schwierigkeit darin, überhaupt Sänger zu finden, die bereit sind, diese genuine Italianità auf Deutsch zu singen, wie es hier nun einmal üblich ist. Mit Christiane Karg hat sich Operndirektor Philip Bröking nun die ideale Norina geangelt, eine Traumfrau und Power-Primadonna, die so virtuos mit Tönen zu flirten versteht, dass ihr alsbald nicht nur die Bühnenpartner, sondern auch die Zuschauer zu Füßen liegen.“
Der Tagesspiegel, Frederik Hanssen (Donizetti, Don Pasquale)
„Der einzige Grund, die Aufführung trotzdem zu besuchen, ist Christiane Karg als Norina. Sie schafft es auch in dieser trostlosen Umgebung, ihrer Figur mit Stilgefühl und Können überzeugenden Charakter und sogar Liebenswürdigkeit zu verleihen.“
Deutschlandradio, Uwe Friedrich (Donizetti, Don Pasquale)
„…die vorzuegliche Christiane Karg als kesse Norina, deren gelaeufige Koloraturen ebenso passgenau sitzen wie ihre extravagenten Schuhe und Klamotten.“
Theater- und Filmkritiken von Rainer Allgaier (Donizetti, Don Pasquale)
„Aber es gibt einen Grund, eine Eintrittskarte zu lösen. Und der heißt Christiane Karg. Ihre Norina ist reizend keck und erinnert vom Timbre her an Lucia Popp. Wenn Karg in ihrer Auftrittsarie eine formidable Koloraturkaskade nach der anderen abfeuert, dann kann man wahrlich von Schöngesang sprechen.“
Klassik in Berlin, Heiko Schon (Donizetti, Don Pasquale)
„Von ganz anderem Kaliber ist dagegen Christiane Karg als Norina, figürlich, darstellerisch und stimmlich eine Idealbesetzung und aus gutem Grund vom Magazin „Opernwelt“ zur Nachwuchskünstlerin des Jahres gekürt. Die setzt ihre (tatsächlichen) Reize raffiniert ein, vor der ist kein Mann sicher. Sex-Drall und Habgier sind ihre Triebkraft.“
Der Neue Merker, 20.02.2010, Ursula Wiegand (Donizetti, Don Pasquale)
„Allen voran Christiane Karg mit geradezu atemberaubendem Spiel und Gesang. Hier haben wir es mit einer neuen deutschen Spitzensopranistin zu tun. Leicht und perfekt die Intonation, locker und unangestrengt die Stimmführung: glockenklar tiriliert sie bis in die höchsten Töne, und das bei umwerfender Bühnenpräsenz.“
Der Opernfreund, Manfred Langer (Donizetti, Don Pasquale)
„Aber dann kommt die kecke Norina, die als Heiratsschwindlerin dem Hagestolz Don Pasquale übel mitspielen wird, und man vergisst den Graben, weil man nur noch Ohren für die Bühne hat: Christiane Karg ist eine Höchstbegabung. Ein Sopran voll Charme und Süße, Leichtigkeit und Fülle, perfekt in Kehle und Maske sitzend, tragfähig über den Kopf abstrahlend: eine Kostbarkeit!“
FAZ, 13.02.2010 (Donizetti Don Pasquale)
Die Krone aber gebührt der jungen Christiane Karg, deren leichter, silbriger, in den Koloraturen leicht dahinperlender Sopran imponierte. Und am Ende fühlten sich alle wie in Haydns „In Paradisum“.
Die Krone, 08.06.2009 (Joseph Haydn: L`Isola disabitata)
„Diese mit Verständnis untermauerte Unfähigkeit produziert die Trauer des ‚Palestrina’, die besonders schön bei Christiane Kargs Ighino, dem Sohn des Komponisten, herauskommt. Karg singt einen phantasiebegabten Jungen, dem Um- und Zusammenbruch der Welt des Vaters größte Angst bereiten. Was ist da für ein Ahnen und Stocken in Kargs Stimme, die so ganz ohne histrionische Mätzchen eine ins Leben pubertierende Kinderseele portraitiert. Ansonsten kann nur Michael Volle auf diesem Niveau mitsingen.“
Süddeutsche Zeitung, 21. Januar 2009 (Pfitzner: Palestrina/ Simone Young)
„Eher einzelne Höhepunkte… Den ersten setzte gleich zu Beginn Christiane Karg als Palestrinas Sohn Ighino. Sie entzückte mit innigem Silbersopran und bannte das Publikum mit ihrer eindringlichen Darstellung eines alten, zerquälten Kindes.“
Münchner Merkur, 21. Januar 2009 (Pfitzner: Palestrina/ Simone Young)
„Die stillen Sensationen sind die schönsten, und das Kölner Debüt von Christiane Karg im philharmonischen Zyklus ‚Die Kunst des Liedes’ fällt unbedingt in diese Kategorie. Ein in allen Lagen ebenmäßiger, frischer, klarer Sopran - leicht klingend, noch leichter anspringend, emotional bezwingend. Die Höhe blüht und weitet sich, das Forte strahlt, das Pianissimo trägt, technische Probleme in Ton-, Farb- und Phrasenbildung scheinen nicht zu existieren. Die großartige stimmliche Befindlichkeit entspricht dem jugendlichen Alter der Künstlerin, die differenzierte Gestaltungskunst aber verrät schon jetzt Wissen, Reife und Intuition. … führte Christiane Karg in Köln vor. Mustergültig artikuliert, in der Stimmung erfasst, im Ausdruck reich differenziert – man kam aus dem Staunen kaum heraus. …Hier mag man sich in Kolorit, Harmonik und fantastisch freier Form durchaus wie in ‚1001 Nacht’ fühlen – und Christiane Karg schwebte, lockte, zauberte in und aus dieser Welt.“
Kölner Stadtanzeiger, 10. Dezember 2008 (Liederabend mit Burkhard Kehring)
„Ein Feuerwerk aus Liebe und Leidenschaft mit perfekter Stimme interpretiert.… Christiane Karg in absoluter Bestform bewies mit diesem Abend erneut ihr Ausnahmetalent. Der Reichtum an Klangfarben, makellos in Höhe und Tiefe, aus dem ihre Stimme scheinbar mühelos schöpft, ließ sämtliche Schattierungen von Liebeslust und –leid vor den inneren Augen ihrer Zuhörer entstehen… Ihre Palette reicht vom gehauchten, fast resonanzlos grauen Flüstern in Clara Schumanns ‚Stiller Lotosblume’ bis zur großen dramatischen Geste in Hugo Wolfs ‚Hochbeglückt in deiner Liebe’ – beste Textverständlichkeit versteht sich bei ihr von selbst.“
Hamburger Abendblatt, 7. August 2008 (Liederabend mit Burkhard Kehring)
„Eine echte Entdeckung
Karg, Ensemblemitglied in Frankfurt, darf nach dem Kölner Eindruck zu den herausragendsten Talenten im Lied-Genre gezählt werden. …in den Suleika- Gesängen vermochte Christiane Karg mit Pianofinessen und zarten Höhen zu begeistern. …der Sopran Christiane Kargs schwebte nur so durch Raum und Zeit.“
Generalanzeiger Köln - Christoph Zimmermann
„Dann geschieht es. Gleich nach der Pause. Wie Prinzessin Scheherazade zieht die Sopranistin ihre Zuhörer in den Bann... Wie flüssiges Glas zerfließt nun ihr Sopran in hell lodernden Flammenwogen... Mit Christiane Karg ist am Dienstag Abend ein wahrer Stern über der Lübecker Bucht in den Himmel geschossen.“
Lübecker Nachrichten
„Christiane Karg in absoluter Bestform bewies mit diesem Abend erneut ihr Ausnahmetalent. Der Reichtum an Klangfarben, makellos in Höhe und Tiefe, aus dem ihre Stimme scheinbar mühelos schöpft, ließ sämtliche Schattierungen von Liebeslust und -leid vor den inneren Augen ihrer Zuhörer entstehen.“
Hamburger Abendblatt
„Die junge Regisseurin vertraut der Magie des Gesangs, die uns am Premierenabend die Sinne benebelt: Mit Christiane Karg als Calisto-Primadonna geht ein jugendlich dramatischer wie koloratursahniger Opernstern am Sopranhimmel auf.“
Die Welt
„Aus dem hervorragenden Ensemble beeindruckt besonders Christiane Karg mit ihrer klaren, weichen Stimme als von Jupiter getäuschte Nymphe Calisto.“
Financial Times Deutschland
„Die Sopranistin Christiane Karg, die jetzt aus dem Opernstudio an die Oper Frankfurt und damit an eines der derzeit interessantesten Häuser Deutschlands wechselt, glänzt in der Titelpartie mit einem Feuerwerk an Stimm(ungs)nuancen, gibt die sanft säuselnde, die aufmüpfige, lüsterne, tonlos enttäuschte und ins Schicksal ergebene Calisto.“
Kieler Nachrichten
„Die beste Show und die beste Stimme liefert auch hier Musette: Christiane Karg beginnt als blöd-arrogant durch die Gegend stöckelnde Paris Hilton und verleiht der Rolle im letzten Akt eine tiefe menschliche Dimension.“
Welt online
„...since the rest of the cast aside from Frau Karg doesn’t even have a good shake***. And that Frau Karg, if anyone deserves to get showered with bouquets and ‘Brava ’ at the curtain calls,she sure does. This is a soprano with a nicely focused voice who can act both vocally and physically. Definitely someone to keep an eye on. I hope the Salzburg Festival will keep inviting Karg back after such a stellar showing. “
epinions.com
„Sie hat es. Dieses viel zitierte „gewisse Etwas“: eine Extraportion Charisma, mit der sie die Aufmerksamkeit der Zuschauer ansaugt, wenn sie die Bühne betritt - und den Hörer in die Atmosphäre der Musik eintauchen lässt.“
Hamburger Abendblatt
„Christiane Karg has a voice that is pure beauty; her range, precision and her ability to convey tremendous emotion are astounding. Her aria „Laetari, iocari“ is a tour de force, tossed off with the greatest ease. Then there is the beautiful duet she sings with Maximilian Kiener. This is to die for! The staging, the singing and the acting are of an extremely high level. On the second disc Christiane Karg plays a totally different character, wily and playful, but oh, that voice!“ Christiane Karg sings here outstandingly as the devil in a colorful green-red outfit. The team of singers is simply fantastic. The queen of the evening is the amazing Christiane Karg, the only singer to appear in both operas. She has to deal with the very dangerous ranges imposed by the young Mozart and she triumphs both in singing and in acting (she needs to express tragedy in Apollo and comedy in Schuldigkeit - she is unrecogniseable in that opera, buried under an outrageous make-up and silly costume!)“
amazon.com - Mozart - Apollo et Hyacinthus/ Die Schuldigkeit des Ersten Gebots
„Überhaupt erstaunt die sängerische Qualität: Da sind Vollprofis am Werk. Herrlich in Präzision und plastischer Gestaltung: die 26-jährige bayerische Sopranistin Christiane Karg als recht infernalischer „Weltgeist“
Die Welt
„Das allerdings gibt Christiane Karg als Melia Gelegenheit, ihre ausdrucksstarke und exzellent geführte Stimmkunst zu präsentieren.“
opernnetz.de
„Christiane Karg sang sich mit Puccini-Arien aus der nur selten zu hörenden Oper „Gianni Schicchi“ und „La bohéme“ frei: schmeichelnd, tirilierend im ersten, leise, von klarer, fragiler Kühle zu emotionaler Stärke wechselnd im zweiten Stück, ..Christiane Karg mit Adeles „Mein Herr Marquis“ den traditionellen Sopranistinnenpart: quicklebendig, höchst präsent, mit pointierter kleiner Gestik. Da zeichnet sich Etwas, das einer haben muss, der auch über den Orchestergraben hinweg sein Publikum im tiefen Herzen anspricht. Da hat sich eine von Lied zu Lied immer freier gesungen, dass die Stimme immer leichter wurde, wie ein Vogel, der seinen Aufwind fand, eine Leichtigkeit, die auch im Moll nicht zurückweicht.“
IBRA Mergentheim – Inge Braune
„Ein Glücksgriff waren die drei Solisten. Als sehr gestaltungsfähig erwies sich Sopranistin Christiane Karg, die nicht nur durch den strahlenden Klang ihrer Stimme bestach, sondern vor allem durch ihre Fähigkeit die Textaussagen auch musikalisch angemessen auszudrücken.“
Emy Online Deutschland
„Die Messlatte liegt für die Sopranistin Christiane Karg also schon ziemlich hoch. Die junge Ausnahmesängerin kommt in Bachs Kantate Nr.51 „Jauchzet Gott in allen Landen“ allerdings nicht nur locker darüber, sondern entschwebt gleich in beinahe transzendente Spähren. Koloraturen in diamantener Präzision und ansatzlos produzierte Spitzentöne mit der Durchschlagskraft eines Laserstrahls sind nur Dreingaben. Denn dieser lyrische Sopran ist in erster Linie ein perfektes Instrument, um substile Ausdrucksnuancen scharf umrissen über die Rampe zu bringen. Bei Christiane Karg werden aus sakralen Arien fein ziselierte Kunstlieder. Beeindruckend.“
Fränkische Landeszeitung – Kulturredaktion
„Christiane Karg schaffte es, die extreme Gefühlswanderung der Fiordiligi glaubwürdig und mit damenhafter Ausstrahlung zu erspielen und sang mit klarem Ausdruck. Ein zur dramatischen Expansion befähigter, in der Mittellage warmer und tragfähiger, in der Höhe interessant geschärfter Sopran, auf dessen weitere Entwicklung man gespannt sein darf.“
DrehPunktKultur Salzburg
„Der „Star“ des Abends kam aus Frankfurt, wo die junge Sängerin ab sofort am dortigen Opernhaus engagiert ist – Christiane Karg gestaltete mit gefühlvollem, in der Mittellage wohlig und wärmend geführtem Sopran eine miniaturhafte Traumreise. Die Britten-Lieder stellen höchste Anforderungen, Karg stand sie mühelos, immer kantilenenhaft und lyrisch durch. Da wächst eine Ausnahme-Stimme heran. Ihre Purcell-Zugabe vereinte noch einmal Anmut und Adel: bei ihr und dem Orchester.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung